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Regenbogenfahne vor dem Diözesanhaus Linz

02.06.2026

Im Pride Month setzt die Diözese Linz wieder ein sichtbares Zeichen: Einen Monat lang hängt die Regenbogenfahne vor dem Diözesanhaus.

Regenbogenfahne vor dem Diözesanhaus Linz


Vor dem Diözesanhaus in Linz hängt auch heuer wieder die Regenbogenfahne. In der Diözese Linz ist das inzwischen eine gute und wichtige Tradition: Anlässlich des Pride Month wird sie einen Monat lang sichtbar gehisst – als Zeichen der Wertschätzung, der Offenheit und der Solidarität mit LGBTIQ*Personen.

 

Der Pride Month erinnert weltweit daran, dass queere Menschen lange um Sichtbarkeit, Würde, Schutz und gleiche Rechte kämpfen mussten – und vielerorts noch immer kämpfen müssen. Gerade deshalb sind öffentliche Zeichen nicht nebensächlich. Sie zeigen: Vielfalt wird nicht versteckt, sondern gesehen.

 

Mehr als ein Stück Stoff

 

Die Regenbogenfahne steht weltweit für Vielfalt, Würde und gleiche Rechte. Sie erinnert daran, dass Menschen in ihrer unterschiedlichen sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität respektiert, geschützt und angenommen werden sollen. Gerade im kirchlichen Kontext ist dieses sichtbare Zeichen wichtig: Es sagt Menschen, die oft Verletzungen, Ausgrenzung oder Unsicherheit erlebt haben, dass sie willkommen sind.

 

Diese Tradition könnte auch eine Anregung für a+o Pfarren und a+o Organisationen sein. Wer im Pride Month eine Regenbogenfahne hisst, macht nach außen sichtbar, was innen gelebt werden soll: eine Kirche, die Menschen in ihrer Verschiedenheit achtet und ihnen offen begegnet.

 

Akzeptierend und offen

 

Das a+o | akzeptierend und offen | Prädikat weist Pfarren und kirchliche Einrichtungen aus, die sich bewusst zu einer queersensiblen und queerfreundlichen Haltung verpflichten. Grundlage dafür ist der Auftrag aus Amoris laetitia, dass jeder Mensch in seiner Würde geachtet und mit Respekt aufgenommen werden soll.

 

Das a+o | akzeptierend und offen | Prädikat möchte sichtbar machen: Queere Menschen finden hier eine offene Tür – für ihre Lebensweisen, ihre Anliegen und ihr Engagement. Es geht nicht nur um ein Logo oder eine Plakette, sondern um eine pastorale Grundhaltung: Menschen in ihrer Verschiedenheit achten, wertschätzen und einbeziehen.

 

Wo Regenbogenfahnen wehen und wo das a+o | akzeptierend und offen | Prädikat sichtbar ist, entsteht ein öffentliches Signal: Kirche kann ein Ort sein, an dem Menschen nicht erst etwas verbergen müssen, um dazuzugehören. Sie sind als Ebenbild Gottes in ihrem Sosein angenommen – akzeptiert und offen willkommen.

Mehr über das a+o | akzeptierend und offen | Prädikat

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